Was der Lageplan leisten kann

15 Juni 2021
 Kategorien: Begutachtungen, Blog

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"Wie ist die Lage?". Das hört man landläufig als Begrüßung. Auch in der Immobilienbranche ist die Lage ein wichtiges Kriterium. Aber bei einem Lageplan handelt es sich eher um die geografische oder relative Lage. Die meisten Leute laufen an so einem Plan einfach vorbei. Sie kennen sich in der Gegend aus und benötigen keine Hilfe bei der Wegfindung. Aber was ist, wenn das einmal nicht der Fall ist? Und wo können diese Pläne vielleicht sogar Menschenleben retten?


Eine kleine Erklärung

Also was macht einen Lageplan aus? Man könnte meinen, dass es sich dabei um einen kleinen Ausschnitt einer Landkarte handelt. Damit liegt man nicht komplett falsch, aber es gibt entscheidende Unterschiede. Der größte Unterschied ist der Grad der Abstraktion. Der Plan soll nicht jede Wiese, jeden Fluss und jeden Berg zeigen. Es geht darum den Weg zu finden und dafür reicht eine vereinfachte Darstellung. Dabei sollte aber zum einen trotzdem auf die Verhältnismäßigkeiten der Strukturen geachtet werden. Eine Kirche sollte nicht dieselbe Fläche aufweisen wie eine Bushaltestelle. Zum anderen sind Orientierungspunkte entscheidend. Die Kirche ist zum Beispiel ein sehr einprägsames Gebäude und gut zur Orientierung geeignet. Auch die Straßennamen sind immer eine Hilfestellung. Zur vereinfachten Ansicht werden auf solchen Plänen Symbole genutzt. Damit wird Platz eingespart und es wirkt wesentlich übersichtlicher. Die Bedeutung der Symbole kann man dann in der nebenstehenden Legende ablesen. Vor allem in größeren Städten wird meist auch noch der Standort markiert: "Sie sind hier". Das sind aber nicht die einzigen Lagepläne.


Weitere Ausführungen des Lageplans

Es gibt nicht nur im Außenbereich diese Pläne. Gerade im Innenbereich von Gebäuden sind diese auch sehr sinnvoll anzubringen. Jeder stand schon einmal in einem großen Bürogebäude und wusste nicht genau wo er hin muss. Vielleicht weiß man gerade noch die Abteilung. Dann schaut man sich einfach den Plan im Eingangsbereich an und sucht nach dem passenden Ort. Bei Hochhäusern sollte zumindest das Stockwerk angegeben sein. Im richtigen Stockwerk angekommen, sollte dann ein weiter Plan aushängen und die Richtung weisen. Meist sind dann auch an den langen Bürogängen die Nummern der Räume eingetragen. Somit hat man schnell sein Ziel erreicht.

Ein letztes populäres Beispiel sind die Rettungspläne oder Evakuierungspläne. In Gebäuden zeigen sie die Richtung zum nächsten Notausstieg an und können somit wertvolle Sekunden sparen. Auch die Feuerwehr besitzt diese Pläne von Gebäuden. Dort sind aber noch zusätzlich Gefahrenbereiche und andere wichtige Punkte markiert. Damit kann die Rettung schneller starten und das kann Menschenleben retten. Man sieht also, dass Lagepläne eine große Leistung in der Gesellschaft erbringen, auch wenn sie oft nicht beachtet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Vermessungsbüro Seitz.